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VDI-Z: Best Fit in der Oberflächenmesstechnik

Messvorgang

Die Methode des „Best Fit“ in der Oberflächenmesstechnik bietet zahlreiche Vorteile. Mit dem Einsatz automatischer Justage-Einrichtungen können Messprozesse optimiert werden. Das Dienstleistungsunternehmen für industrielle Messtechnik topometric mit Stammsitz in Göppingen wendet Best Fit-Verfahren in den eigenen Messlaboren an und hat damit durchweg positive Erfahrungen gemacht.

Der Begriff Best Fit geht auf die statistische „Methode der kleinsten Quadrate“ zurück. Dabei wird die Soll-Oberfläche des CAD-Modells bestmöglich den gemessenen Ist-Daten angenähert, um in allen Messpunkten die kleinstmögliche Abweichung zu erreichen. Auf diese Weise ist das Bauteil theoretisch ideal ausgerichtet und der Restfehler geringer als bei klassischen Ausrichtungsverfahren.

Das mithilfe des Best Fit-Verfahrens ausgerichtete Bauteil liegt bis zu diesem Zeitpunkt allerdings lediglich als mathematisches CAD-Modell vor. An dieser Stelle wird die Rückführung häufig als Manko der Best Fit-Methode betrachtet, denn das frei im Raum liegende Bauteil muss ab diesem Zeitpunkt justiert werden.