Der Kundenwunsch nach Vorrichtungen für Fahrzeugtüren mit speziellen Anforderungen wurde kürzlich erfüllt.  So werden mit der durch uns realisierten Lösung Fahrzeugtüren als kompletter Zusammenbau oder als Rohbautüre in Fahrzeuglage vermessen. Mit dieser Vorrichtung ist es möglich, einen kompletten Satz, bestehend aus rechter und linker Tür, vorzurüsten und nacheinander zu messen. Die optische Zugänglichkeit des gesamten Bauteils ist hier gewährleistet.

Mit diesem neu entwickelten Produkt digitalisieren mittlerweile eine Vielzahl unserer Kunden effektiv ihre Türkomponenten. Mit der Multi-Tür-Vorrichtung ist es somit möglich, jeweils eine rechte und linke Tür auf dem Drehtisch in einer optischen Robotermesszelle vorzurüsten und den Messvorgang im Batch-Betrieb zu starten. Der Wechsel unterschiedlicher Fahrzeugtypen erfolgt durch einfaches Anpassen der Auf- bzw. Anlagepunkte. Ein Wechsel von An- oder Auflagen ist nicht mehr nötig. Dabei kann auch der Neigungswinkel individuell eingestellt werden um das Bauteil in die vorgegebene Fahrzeuglage zu bringen. Die Bauteile bleiben selbst bei Bewegung des Drehtisches in der Vorrichtung stabil. Hierbei unterstützen Fixierhilfen, welche das Verrutschen des Bauteils verhindern. Durch den Abstand der beiden Türen zueinander ist es möglich, die Innen- und die Außenseite der Tür in einen einzigen Aufspannung zu erfassen.

Die Vorrichtung kann auf der Grundplatte des Drehtischs adaptiert werden oder auch auf dem Standard-Grundrahmen einer GOM ATOS ScanBox ausgeliefert werden.

„Unsere Kunden sind begeistert, dass die Vorrichtung in der Messzelle verbleiben kann und die Arbeit mit zahlreichen, sperrigen Vorrichtungen der Vergangenheit angehört. Durch Kombination mit anderen tm-Produkten wie z.B. LBM, DSW und Softwarelösungen kann der Messprozess äußerst effizient gestaltet werden. Dieses bedeutet für unsere Kunden: Mehr Flexibilität bei geringerem Platzbedarf und optimiertem Messprozess!“ betont der Abteilungsleiter des Fachbereiches CAD / Konstruktion Simon Koch.