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Collaborative Scanning Robot (CSR 200)


Rollentausch in der Messtechnik: Jetzt dreht sich das Bauteil um den Sensor.

Auf der automatica 2018 haben wir erstmalig die neu entwickelte mobile Messeinheit: den Collaborative Scanning Robot, kurz CSR 200 präsentiert.

Das Besondere an dieser Neuentwicklung ist, dass – anders als bei bisherigen Systemen – das Bauteil per Roboter zum Sensor geführt wird, um die für die Datenerfassung erforderlichen Position zu erreichen.

Die komplette Einheit besteht aus einem Roboter, optischen Hochleistungssensor, Palettenwechselsystem, Programmierplatz und Kontrollmonitor inkl. Ampelsystem. All diese Komponenten sind in einer Messstation mit einer Größe von lediglich 2.500 x 800 x 1.800 mm untergebracht.

Da der State-of-the-art MRK Roboter nicht über die Außenmaße des CSR 200 hinaus verfährt sind keine weiteren Sicherheitsmaßnahmen wie z.B. Schutzzaun erforderlich. Somit kann das nur knapp 275 Kilogramm leichte Messgerät sehr flexibel an verschiedenen Einsatzorten wie dem Messraum oder auch direkt in die Produktion bewegt werden.

Ohne Expertenwissen

Der CSR 200 ist benutzerfreundlich und kann ohne Expertenwissen programmiert werden. Durch die eigens entwickelte Software mit intuitiver „Step by Step“ Benutzeroberfläche entfallen zeit-, kosten- und wissensintensive Programmierarbeiten. Roboterkenntnisse sind nicht erforderlich, da dieser per Handführung durch „Teach-in by Demonstration“ programmiert wird. Durch den kollaborierenden Roboter kann das Handlungsfeld der Mitarbeiter ohne aufwendige Schulungen erweitert und der gesamte Prozessablauf wesentlich beschleunigt werden.

Der Einsatz des CSR 200 ist sowohl bei kleinen Losgrößen und hoher Variantenvielfalt wirtschaftlich lohnend als auch bei Serienmessungen mit großen Stückzahlen, bei denen die Bauteile auf integrierten Paletten bereitgestellt werden. Das System kann einzelne Bauteile mit einem Gewicht von bis zu 1 kg und einer Größe von 250 x 150 x 150 mm problemlos greifen. Während der Messungen sind sowohl automatisierte Abgleiche mit den CAD-Datensätzen (Falschfarbendarstellung) als auch komplexe Erstmusterprüfberichte (EMPB) problemlos möglich.