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Dreh-Hebe-Einheit (DHE)


Mit der automatisierten Dreh-Hebe-Einheit (DHE) lässt sich die Ergonomie und die Zugänglichkeit beim optischen Messen in Roboterzellen erheblich erhöhen.

Sie eignet sich überall dort, wo Bauteile in vertikaler Aufspannung bzw. Einbaulage gemessen werden müssen. Dieses ist im Automotive-Sektor in den Bereichen Presswerk und Karosseriebau sowie im Flugzeugbau bei besonders groß dimensionierten Bauteilen der Fall.

Die DHE ist um 270° als aktive Roboterachse drehbar. Somit können aufgespannte Bauteile dem Roboter bzw. Sensor optimal zugewandt werden. Der Flächenbedarf für eine Roboterzelle wird durch die Rotationsfähigkeit maßgeblich reduziert. Durch eine Drehung um 180° ist das Rüsten auf der Roboter abgewandten Seite möglich. Die beidseitige Nutzung der Lochrasterplatte reduziert die Stillstandszeit der Roboterzelle durch die verkürzte Rüstzeit deutlich.

Durch die automatisch angesteuerte Hubbewegung kann das Bauteil in der unteren Rüstposition ergonomisch auf die Lochrasterplatte aufgespannt werden. Nach dem Anheben wird die Platte in die optimale Messposition gebracht. Dieses ist vor allem bei Messungen von Bauteilbereichen, welche nur von unten einsehbar sind, ein entscheidender Vorteil.

Die flexible Konstruktion ermöglicht den Einsatz von bereits vorhandenen Lochrasterplatten verschiedener Hersteller. Die Dreh-Hebe-Einheit sieht den Einsatz von Lochrasterplatten mit einer Aufspannfläche von 4000mm (lichtes Einbaumaß = 3.950mm), einer minimalen Höhe von 1.600mm und einer maximalen Höhe von 2.000mm vor.

Mit der Implementierung einer DHE in eine Robotermesszelle kann die Messzellenbreite um bis zu 2.000mm reduziert werden. Die Bauweise ermöglicht eine direkte Boden-Montage, somit sind keine Fundamentarbeiten notwendig.