Messmittel unter der Lupe

Für eine dauerhaft verlässliche Aussagekraft von Messmitteln müssen diese hinsichtlich Qualität, Zuverlässigkeit und Einsatzfähigkeit regelmäßig überprüft werden. Damit wird sichergestellt, dass diese auch nach längerem Einsatz den angegebenen Herstellerspezifikationen entsprechen.

Offizielle Zertifizierungen wie etwa ISO 9001 erfordern eine periodische Überprüfung der Messmittel. Bei vielen Anwendern hat sich dabei ein Zwei-Jahres-Rhythmus durchgesetzt. Bei besonders kritischen Anwendungen oder anfälligen Systemen wird jährlich geprüft. Für Geräte, die im Außendienst eingesetzt werden oder durch eine Spedition transportiert werden, sind ebenfalls kürzere Prüfabstände empfehlenswert. Ein Messmittel muss gemäß der Herstellerspezifikationen funktionsfähig und für die jeweilige Messaufgabe geeignet sein. Es gilt laut Zertifizierungs- und Akkreditierungsrichtlinien dann als funktionsfähig, wenn es regelmäßig und rückführbar überprüft wird. Für die meisten Messverfahren sind VDI/VDE oder DIN EN ISO-Normen vorgegeben.

Dabei werden eindeutig definierte Merkmale wie Kugeldurchmesser mit den Grenzwerten der Messsystems verglichen. Ein Messmittel gilt als überwacht, wenn es die Grenzwerte einhält. Neben der formalen Funktionsfähigkeit muss das Messmittel auch für die jeweilige Aufgabe hinsichtlich der erforderlichen Präzision und Wiederholbarkeit geeignet sein. Korrekte Messungen brauchen sinnvoll aufeinander abgestimmte Messvorgaben und Messpläne.

„Es ist bereits im Vorfeld die Zusammenarbeit mit erfahrenen Messspezialisten ratsam, welche die Planung der Messprozesse sowie die Erstellung von Vorgaben und Plänen beratend unterstützen“, erklärt Stefan Findeis, Abteilungsleiter Optische Messtechnik bei Topometric. Auf die Überprüfung optischer Systeme ausgerichtet, hat der Messdienstleister schon mehrere hundert Messgeräte unterschiedlicher Anbieter geprüft – sowohl Einzelsensoriken in der optischen Messtechnik als auch deren Verbund in automatisierten Messzellen.

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