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Masterarbeit zur ISO 10360-13

2022-08-05T07:39:18+02:00

Im vergangenen Semester haben wir eine Abschlussarbeit betreut, die sich mit der im letzten Jahr neu erschienenen Norm „ISO 10360-13:2021-09 Geometrische Produktspezifikation (GPS) – Annahmeprüfung und Bestätigungsprüfung für Koordinatenmessgeräte (KMG) — Teil 13: Optische 3D KMG“ auseinandersetzt.

Matthias König von der HFT Stuttgart hat sich ein halbes Jahr intensiv mit der neuen Vorschrift auseinandergesetzt und sie mit der bisher verwendeten VDI/VDE 2634 Reihe verglichen.

Die neue ISO 10360-13 ist in der Umsetzung deutlich aufwändiger als die bisher auf dem Mark weit verbreitete und anerkannte VDI/VDE 2634. Wir verwenden bisher diese Richtlinie, um unsere eigenen Sensoren einer regelmäßigen Messmittelüberwachung zu unterziehen, bieten das aber auch unseren Kunden als Dienstleistung an.

Das Ziel ist es, zukünftig diese Überwachung von optischen Flächenscannern nach der neu eingeführten ISO-Vorm durchzuführen.

Die Abschlussarbeit ist der erste Schritt für die Umsetzung der neuen Norm. Der nächste Schritt ist die Auswahl und Optimierung eines geeigneten Workflows, um die Durchführung auf der einen Seite fachlich stabil, auf der anderen Seite wirtschaftlich vertretbar zu gewährleisten.

Wir danken Matthias König für sein Engagement und freuen uns, ihn ab September als neuen Kollegen im Team willkommen heißen zu dürfen.

Masterarbeit zur ISO 10360-132022-08-05T07:39:18+02:00

Ferdinand-von-Steinbeis-Schule meets topometric

2022-07-21T08:26:27+02:00

Bei topometric begrüßen wir immer gerne Schulen, Kunden und Partner. Zuletzt vor 3 Jahren hat uns die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule aus Reutlingen an unserem Standort in Göppingen besucht. Letzten Monat endlich durften wir Sie wieder bei uns Willkommen heißen. Die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule ist für die Metall- und Elektroindustrie, die Informationstechnologie sowie das Handwerk der Region Reutlingen der wichtigste Ansprechpartner in der dualen Ausbildung. Im Zuge dieser war eine ihrer Techniker Klassen zu Besuch bei uns.

Wir durften am Besuchstag einen Lehrvortrag halten bei dem es um die optische und taktile Messtechnik, sowie um unsere Arbeit für die Automatisierung und dem Vorrichtungsbau ging. Der Vortrag wurde von Stefan Findeis durchgeführt, der seit 2009 als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Technik in Stuttgart im Bereich industrielle Messtechnik tätig ist. Bei topometric ist Stefan Bereichsleiter für Dienstleistungen. Der Vortrag wurde begleitet durch einen sehr regen Austausch mit vielen interessanten Fragen und Diskussionen.

Im Anschluss an unseren Lehrvortrag gab es noch eine Führung durch unsere Werke am Standort Göppingen. In Werk 1, dem Bereich für taktile Messtechnik, gab es unter anderem Einblicke, was bei akkreditierten Messungen beachtet werden muss. Den praktischen Einsatz von Streifenlichtsensoren der Firma GOM konnten wir in Werk 2, dem Bereich der optischen Messtechnik, verfolgen. Den Abschluss der Führung macht bei uns das Werk 3, welches viel Raum für die Entwicklung unserer automatisierten Anlagen sowie den Vorrichtungsbau bietet.

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlichst bei der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule für den Besuch und das Interesse bedanken und den Techniker-Schülern alles Gute auf Ihrem Weg wünschen!

Ferdinand-von-Steinbeis-Schule meets topometric2022-07-21T08:26:27+02:00

Lehrauftrag an der HFT Stuttgart

2022-07-14T13:42:30+02:00

Seit 2009 dürfen wir einen Lehrauftrag zum Thema Nahbereichsphotogrammetrie an der Hochschule für Technik in Stuttgart wahrnehmen. Im Studiengang Vermessung und Geoinformatik wird im 3. und 4. Semester das Thema Photogrammetrie behandelt. In diesem vielfältigen Aufgabenfeld zeigen wir neben theoretischen Grundlagen auch vielschichtige Einblicke in Praxisbeispiele und konkrete Messysteme.

Anhand von handgeführten Photogrammetriesystemen, Messmikroskopen, taktilen Koordinatenmessgeräten und Computertomographen zeigen wir kommenden Generationen die verschiedenen Arbeitsweisen. So werden Auswertemethoden, Form- und Lagetoleranzen und MSA-Analysen durchgesprochen, ebenso führen wir praktische Demos mit TRITOP und ATOS aus dem Hause GOM Metrology durch. Selbst praktisch tätig werden dürfen die Studenten bei Übungen mit der GOM Inspect Software mittels Vergleich zwischen Soll- und Ist-Daten.

Da wir ein enges Verhältnis zur Hochschule in Stuttgart haben engagieren wir uns hier sehr gern. Das Thema „industrielle Messtechnik“ wird in Ausbildungsberufen und Studiengängen zu unserem Bedauern nur am Rande behandelt. Somit versuchen wir hier einen kleinen Beitrag zu leiten, diesen spannenden Teil mehr in den Fokus zu rücken. Gerade für „klassische Vermesser“ sind industrielle Messtechnik und Qualitätssicherung spannende und abwechslungsreiche Alternativen zu den altbekannten Betätigungsfeldern.

Lehrauftrag an der HFT Stuttgart2022-07-14T13:42:30+02:00

Ein Bauteil – unterschiedliche Ergebnisse

2022-06-29T16:41:40+02:00

Wer kennt es nicht, man gibt die Messung eines Bauteils in Auftrag und es kommt nicht das gewünschte Ergebnis heraus. Man lässt es gegenprüfen von einem weiteren Messtechniker und schon sieht das Ergebnis besser aus. Um sicher zu gehen, lässt man dann noch von einem unabhängigen dritten eine gegen Prüfung machen und plötzlich hat man verschiedene Messergebnisse von demselben Bauteil. Wie kann sowas passieren, es wurde doch immer das gleiche Bauteil gemessen? Die Herausforderungen dabei sind vielseitig, allerdings wenn man darüber nachdenkt, vielleicht doch logisch! Um eine Antwort zu finden, beginnen wir mit der Frage: wie genau wurde die Messung denn durchgeführt?

Es kommt häufig vor, dass für die Messungen nicht immer die gleichen Messmittel verwendet werden oder die Strategie der Messung unterschiedlich ist. Man kann sich das vereinfacht so vorstellen: misst man den Durchmesser einer Welle mit einer Schieblehre oder mit einem Koordinatenmessgerät und mehreren tausend Punkten kommt am Ende ein unterschiedliches Ergebnis zustande. Dazu kommen dann noch weitere Faktoren zusammen, wie zum Beispiel die Temperatur oder die Position, an welcher der Durchmesser gemessen wurde. So summieren sich potenzielle Fehlerquellen und das Resultat zeigt, dass man zwar das gleiche Bauteil misst aber unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Für eine vergleichbare Messung ist es daher wichtig die gleiche Methode und wenn möglich dasselbe Messmittel durchgängig anzuwenden!

Bei der Messung eines Bauteils orientiert man sich an der technischen Zeichnung oder einem CAD Datensatz. Diese haben oft einen großen Interpretations-Spielraum, durch den es zwangsläufig zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen kann. Bei topometric wurden daher schon früh Strategien entwickelt, die genau dieses Problem beheben. Wir erstellen in Anlehnung an die technischen Unterlagen in Zusammenarbeit mit den Konstrukteuren eine Messspezifikation. Diese ist einem bestimmten Bauteil zugeordnet und bindend für die Messung des Bauteils. Dadurch wird vorgegeben, wie und unter welchen Voraussetzungen die Messung durchgeführt werden muss. Durch diese klar definierte Vorgabe ist es uns möglich, seit vielen Jahren für unsere Kunden zuverlässig eine verlängerte Werkbank zu sein.

Ein Bauteil – unterschiedliche Ergebnisse2022-06-29T16:41:40+02:00

Quantität und Qualität zugleich

2022-06-29T16:42:44+02:00

Flexibilität und schnelle Reaktionszeiten – um in einem Serienprozess keine Stillstands Zeiten zu verursachen sind diese Eigenschaften an einen Dienstleister elementar. Hier kommt topometric ins Spiel: durch unser Projektmanagementsystem werden firmenweit alle Prozesse gesteuert und die entsprechenden Stellen automatisch informiert. So ist es uns möglich, dass sämtliche Fachbereich gezielt alle relevanten Informationen bekommt, um eine schnelle und präzise Durchführung zu gewährleisten. Sobald ein Auftrag bei uns im Haus ankommt, werden die Bauteile von unserer Logistik direkt zur richtigen Abteilung gebracht. In der Abteilung angekommen, kommen dann die Messtechniker ins Spiel.

Um eine Serienmessung durchführen zu können benötigt man das richtige Equipment, eine Strategie und qualifiziertes Personal. Wir verwenden in den meisten Fällen Systeme aus dem Hause GOM und ZEISS. Dank einem hohen Automatisierungsgrad kann man die genauen Zeiten beziffern und eine präzise Planung erstellen. Zudem ist es möglich Paletten Systeme zu integrieren. Diese erlauben uns gepaart mit unserem Vorrichtungsbau eine Vielzahl von Bauteilen in einem Messablauf zu messen.

Messtechnik hat viele Einflussfaktoren wie z.B. Schmutz oder Temperatur. Wir haben daher Prozesse ausgearbeitet, die auf unseren langjährigen Erfahrungen in diesem Bereich aufgebaut sind. Durch integrierte, regelmäßige und geplante Kontrollen verlieren wir keine wichtige Zeit für die Endtermine. Ein wichtiger Punkt ist auch der Messtechniker. Es braucht am Ende immer noch jemanden der die Ergebnisse interpretiert und verifiziert. Bei topometric haben wir erfahrenes und hochqualifiziertes Personal welche die richtigen Entscheidungen treffen. Serienmessungen sind ein kompliziertes Thema da man schnelle Ergebnisse benötigt und dennoch korrekte und zuverlässige Messungen benötigt.

Quantität und Qualität zugleich2022-06-29T16:42:44+02:00

Hat taktile Messtechnik noch Zukunft?

2022-06-29T16:43:33+02:00

Die Frage „gibt es für die taktile Messtechnik überhaupt noch eine Zukunft?“ wird derzeit immer wieder diskutiert. Da die optische Messtechnik berührungslos arbeitet und schneller mehr Daten erzeugt reicht oft das Argument „taktile Messtechnik ist viel genauer“ meist nicht mehr aus. Optische Messtechnik ist richtig gut! Es gibt keinen Grund kein optisches System zu haben. Ein optisches System zu haben ist immer eine gute Entscheidung. Das Gleiche trifft allerdings auch für ein taktiles Messsystem zu. Die Frage sollte vielmehr lauten: kann man es besser optisch oder taktil messen?

Taktile Messtechnik hat wie jede andere Technologie seine Berechtigung, denn jede Technologie hat Vor- und Nachteile. Stellen wir uns daher eher die Frage: was sind konkrete Anwendungsfälle? Ob die taktile Messtechnik eine Zukunft hat können wir mit einem klaren „Ja!“ beantworten. Ob nun aber jeder unbedingt sowohl taktile als auch optische Messsysteme haben sollte, lautet die Antwort „nicht unbedingt“. Was passiert, wenn sich die Anforderungen ändern und man nicht mehr das passende Messsystem hat?

„Qualität ist, wenn der Kunde zufrieden ist!“ Am Ende ist es egal ob eine Messung optisch, taktil oder sonst wie durchgeführt wurde – letztendlich ist das Ergebnis entscheidend! Die Qualität des Endproduktes ist entscheidend um Kunden langfristig zu binden. Unsere tägliche Arbeit ist die Messtechnik. Dank unserer mehr als 20-jährigen Erfahrung können wir Messungen mit der richtigen Technologie durchführen, Sie beraten, wenn Sie Fragen zur Messtechnik haben, Messspezifikationen für konzernweit gleiche Messstrategien erstellen uvm. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Produkt, wir machen den Rest!

Hat taktile Messtechnik noch Zukunft?2022-06-29T16:43:33+02:00

Neue GOM Sensoren

2022-06-29T16:44:22+02:00

Zwar nicht im Osternest gefunden aber dafür mindestens genau so schön haben uns am Dienstag unsere neue Sensoren aus dem Hause GOM erreicht.
Gleich zwei ATOS 5 12M mit den Messfeldern 1.000, 700, 500 und 320 sowie ein ATOS Q 12M mit den Messfeldern 350 und 170 erweitern unseren Maschinenpark – wir senden ein Dankeschön zu den Kollegen nach Braunschweig!

Neue GOM Sensoren2022-06-29T16:44:22+02:00

Der Trend geht zu Inline

2022-05-30T15:19:26+02:00

Kurz vor Jahresende erhielt topometric zwei neue Großaufträge von Kunden aus der Automobilindustrie. Für die Umsetzung bedarf es dem langjährigen Know-how des Fachbereichs Automation, dessen Fokus sich gerade in den letzten beiden Jahren immer mehr auf Inline-Systeme konzentriert. Auch die beiden neuen Projekte bilden eine neue Stufe der Prozessautomatisierung, bei der neben der Vermessung auch die Bestückung der Messzelle vollautomatisch erfolgt.
Für topometric ein klarer und wichtiger Schritt in die Industrie 4.0!

Der Trend geht zu Inline2022-05-30T15:19:26+02:00

Wird 2022 alles besser?

2022-06-29T16:44:55+02:00

Was für ein Jahr. Die beiden großen „Cs“ (Corona- und Chipkrise) hatten beinahe alles im Griff und ein Ende der Automobil-Krise in Deutschland ist nicht abzusehen. Gleichzeitig steigt der Anteil neu zugelassener Elektroautos am Gesamtmarkt stetig. Etwa 14 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge hatten 2021 einen rein elektrischen Antrieb. Damit stieg der Anteil der E-Autos auf deutschen Straßen fast um das Doppelte im Vergleich zum Vorjahr an. Auch bei topometric hat man sich in den letzten Jahren dem Trend angepasst und sowohl Mitarbeiter als auch Messtechnik haben sich den neuen Herausforderungen gestellt.

So schreibt die Motor Presse Stuttgart:
“Während die Verbrenner-Modelle mit Vollgas im Rückwärtsgang unterwegs sind, ist bei den Elektrikern von Krise keine Spur. Rund 32 Prozent Absatzminus im Gesamtmarkt, aber ein Plus von 39 Prozent für die E-Autos – das macht deutlich, wo aktuell die Musik spielt. Konkret waren es im November stolze 40.270 batterieelektrische Fahrzeuge bei insgesamt 198.258 Pkw-Neuzulassungen. Die Elektroautos erreichen damit im November einen Marktanteil von 20,3 Prozent, weit vor den Dieselmodellen (15,8 Prozent).”

Bei topometric setzt man deshalb ebenfalls auf die e-Mobilität und hat bereits seit einigen Jahren sowohl vollelektrische Fahrzeuge (Abkürzung: BEV) als auch Hybrid-Fahrzeuge (Abkürzung: HEV) im Fuhrpark. Ebenso wurde in den letzten Jahren die Ladeinfrastruktur auf dem eigenen Gelände auf inzwischen 10 Ladepunkte ausgebaut.

Wird 2022 alles besser?2022-06-29T16:44:55+02:00

Über 100 Vorrichtungen

2022-06-29T16:45:30+02:00

Die globalen Auswirkungen der Corona Pandemie und des weltweiten Chipmangels sind immer noch zu spüren. Dennoch konnten wir durch hohe Qualität und einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis unsere Kunden überzeugen und freuen uns, dass wir im 2. Halbjahr über 100 individuell zu konstruierende Vorrichtungen in der Pipeline haben. Die Auslieferung wird planmäßig bis Ende Q1 2022 abgeschlossen sein.

Über 100 Vorrichtungen2022-06-29T16:45:30+02:00
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