2022-Q2

Ein Bauteil – unterschiedliche Ergebnisse

2022-06-29T16:41:40+02:00

Wer kennt es nicht, man gibt die Messung eines Bauteils in Auftrag und es kommt nicht das gewünschte Ergebnis heraus. Man lässt es gegenprüfen von einem weiteren Messtechniker und schon sieht das Ergebnis besser aus. Um sicher zu gehen, lässt man dann noch von einem unabhängigen dritten eine gegen Prüfung machen und plötzlich hat man verschiedene Messergebnisse von demselben Bauteil. Wie kann sowas passieren, es wurde doch immer das gleiche Bauteil gemessen? Die Herausforderungen dabei sind vielseitig, allerdings wenn man darüber nachdenkt, vielleicht doch logisch! Um eine Antwort zu finden, beginnen wir mit der Frage: wie genau wurde die Messung denn durchgeführt?

Es kommt häufig vor, dass für die Messungen nicht immer die gleichen Messmittel verwendet werden oder die Strategie der Messung unterschiedlich ist. Man kann sich das vereinfacht so vorstellen: misst man den Durchmesser einer Welle mit einer Schieblehre oder mit einem Koordinatenmessgerät und mehreren tausend Punkten kommt am Ende ein unterschiedliches Ergebnis zustande. Dazu kommen dann noch weitere Faktoren zusammen, wie zum Beispiel die Temperatur oder die Position, an welcher der Durchmesser gemessen wurde. So summieren sich potenzielle Fehlerquellen und das Resultat zeigt, dass man zwar das gleiche Bauteil misst aber unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Für eine vergleichbare Messung ist es daher wichtig die gleiche Methode und wenn möglich dasselbe Messmittel durchgängig anzuwenden!

Bei der Messung eines Bauteils orientiert man sich an der technischen Zeichnung oder einem CAD Datensatz. Diese haben oft einen großen Interpretations-Spielraum, durch den es zwangsläufig zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen kann. Bei topometric wurden daher schon früh Strategien entwickelt, die genau dieses Problem beheben. Wir erstellen in Anlehnung an die technischen Unterlagen in Zusammenarbeit mit den Konstrukteuren eine Messspezifikation. Diese ist einem bestimmten Bauteil zugeordnet und bindend für die Messung des Bauteils. Dadurch wird vorgegeben, wie und unter welchen Voraussetzungen die Messung durchgeführt werden muss. Durch diese klar definierte Vorgabe ist es uns möglich, seit vielen Jahren für unsere Kunden zuverlässig eine verlängerte Werkbank zu sein.

Ein Bauteil – unterschiedliche Ergebnisse2022-06-29T16:41:40+02:00

Quantität und Qualität zugleich

2022-06-29T16:42:44+02:00

Flexibilität und schnelle Reaktionszeiten – um in einem Serienprozess keine Stillstands Zeiten zu verursachen sind diese Eigenschaften an einen Dienstleister elementar. Hier kommt topometric ins Spiel: durch unser Projektmanagementsystem werden firmenweit alle Prozesse gesteuert und die entsprechenden Stellen automatisch informiert. So ist es uns möglich, dass sämtliche Fachbereich gezielt alle relevanten Informationen bekommt, um eine schnelle und präzise Durchführung zu gewährleisten. Sobald ein Auftrag bei uns im Haus ankommt, werden die Bauteile von unserer Logistik direkt zur richtigen Abteilung gebracht. In der Abteilung angekommen, kommen dann die Messtechniker ins Spiel.

Um eine Serienmessung durchführen zu können benötigt man das richtige Equipment, eine Strategie und qualifiziertes Personal. Wir verwenden in den meisten Fällen Systeme aus dem Hause GOM und ZEISS. Dank einem hohen Automatisierungsgrad kann man die genauen Zeiten beziffern und eine präzise Planung erstellen. Zudem ist es möglich Paletten Systeme zu integrieren. Diese erlauben uns gepaart mit unserem Vorrichtungsbau eine Vielzahl von Bauteilen in einem Messablauf zu messen.

Messtechnik hat viele Einflussfaktoren wie z.B. Schmutz oder Temperatur. Wir haben daher Prozesse ausgearbeitet, die auf unseren langjährigen Erfahrungen in diesem Bereich aufgebaut sind. Durch integrierte, regelmäßige und geplante Kontrollen verlieren wir keine wichtige Zeit für die Endtermine. Ein wichtiger Punkt ist auch der Messtechniker. Es braucht am Ende immer noch jemanden der die Ergebnisse interpretiert und verifiziert. Bei topometric haben wir erfahrenes und hochqualifiziertes Personal welche die richtigen Entscheidungen treffen. Serienmessungen sind ein kompliziertes Thema da man schnelle Ergebnisse benötigt und dennoch korrekte und zuverlässige Messungen benötigt.

Quantität und Qualität zugleich2022-06-29T16:42:44+02:00

Hat taktile Messtechnik noch Zukunft?

2022-06-29T16:43:33+02:00

Die Frage „gibt es für die taktile Messtechnik überhaupt noch eine Zukunft?“ wird derzeit immer wieder diskutiert. Da die optische Messtechnik berührungslos arbeitet und schneller mehr Daten erzeugt reicht oft das Argument „taktile Messtechnik ist viel genauer“ meist nicht mehr aus. Optische Messtechnik ist richtig gut! Es gibt keinen Grund kein optisches System zu haben. Ein optisches System zu haben ist immer eine gute Entscheidung. Das Gleiche trifft allerdings auch für ein taktiles Messsystem zu. Die Frage sollte vielmehr lauten: kann man es besser optisch oder taktil messen?

Taktile Messtechnik hat wie jede andere Technologie seine Berechtigung, denn jede Technologie hat Vor- und Nachteile. Stellen wir uns daher eher die Frage: was sind konkrete Anwendungsfälle? Ob die taktile Messtechnik eine Zukunft hat können wir mit einem klaren „Ja!“ beantworten. Ob nun aber jeder unbedingt sowohl taktile als auch optische Messsysteme haben sollte, lautet die Antwort „nicht unbedingt“. Was passiert, wenn sich die Anforderungen ändern und man nicht mehr das passende Messsystem hat?

„Qualität ist, wenn der Kunde zufrieden ist!“ Am Ende ist es egal ob eine Messung optisch, taktil oder sonst wie durchgeführt wurde – letztendlich ist das Ergebnis entscheidend! Die Qualität des Endproduktes ist entscheidend um Kunden langfristig zu binden. Unsere tägliche Arbeit ist die Messtechnik. Dank unserer mehr als 20-jährigen Erfahrung können wir Messungen mit der richtigen Technologie durchführen, Sie beraten, wenn Sie Fragen zur Messtechnik haben, Messspezifikationen für konzernweit gleiche Messstrategien erstellen uvm. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Produkt, wir machen den Rest!

Hat taktile Messtechnik noch Zukunft?2022-06-29T16:43:33+02:00

Neue GOM Sensoren

2022-06-29T16:44:22+02:00

Zwar nicht im Osternest gefunden aber dafür mindestens genau so schön haben uns am Dienstag unsere neue Sensoren aus dem Hause GOM erreicht.
Gleich zwei ATOS 5 12M mit den Messfeldern 1.000, 700, 500 und 320 sowie ein ATOS Q 12M mit den Messfeldern 350 und 170 erweitern unseren Maschinenpark – wir senden ein Dankeschön zu den Kollegen nach Braunschweig!

Neue GOM Sensoren2022-06-29T16:44:22+02:00
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